
1990 fing das Kazbahtheater an als im Kreuzberger-Urban-Krankenhaus, Kreissaal 126, ein tiefer Bass und Drums mit 110 bpm ertönten…
Ein neuer, bzw. der jüngste Bunkermutant war geboren und belastete schon im Kleinkindalter die Menschen in unmittelbarer Nähe mit seinem Selfmadedrumset welches aus Töpfen etc. bestand. Auch der Tisch wurde oft benutzt um mit den Fingern darauf rum zu kloppen.
Von 1996 bis 1998 nahm Kazbah professionellen Schlagzeugunterricht um seine Bedürfnis bzw. seine Sucht zu stillen. Als ihm die Base drum nicht mehr tief genug war und ihm die Abwechslung fehlte fing er an in Musikmaker die ersten Loops zu einem Beat zusammenzusetzen. Schnell erkannte er seine Aufgabe darin die Beats komplett selber zu bauen. Mit seinem nächsten Programm, Reason 3.00 welches ihm von seinem Kumpel erklärt worden ist, gelang ihm dies und er bastelte nächtelang bis er die ersten zufrieden stellenden Beats erarbeitet hatte.
Als der Duft dieser traumhaften Beats über ganz Deutschland hinwegschwebte und München erreichte wurde Kazbah von einem Auto verschleppt und in den Beatbunker eingesperrt. Dort muss er unter Peitschenhieben von Kaszdro 5 Beats pro Tag produzieren um an sein tägliches Stück Brot zu kommen.
Dort verweilt er bis heute hat sich jedoch langsam an die Gegebenheiten angepasst.